Am 29. Mai wurde das Ortsgebiet von Sölden von einem schweren Unwetter heimgesucht.
Die enormen Niederschlagsmengen führten zu schweren Überschwemmungen und Murenabgängen. Zahlreiche Keller sowie öffentliche Gebäude wurden dabei massiv beschädigt.
In der Nacht standen die Feuerwehren des hinteren Ötztals unermüdlich im Einsatz, um die ersten Aufräumarbeiten zu bewältigen. Nachdem das gesamte Ausmaß der Schäden sichtbar wurde, wurden zusätzlich das Bundesheer sowie die KAT-Züge des Bezirks Imst zur Unterstützung angefordert.
Bereits am 31. Juli rückte der KAT-Zug Imst/Gurgltal nach Sölden aus. Am darauffolgenden Tag stand der KAT-Zug des Abschnitts Inntal-Mieming unter der Leitung von Abschnittskommandant Michael Haslwanter im Einsatz. Die Feuerwehr Silz beteiligte sich mit 5 Mann und 2 Fahrzeugen sowie einen Anhänger sowie umfangreicher Ausrüstung für Hochwasser- und Unwettereinsätze. Bereits um 06:00 Uhr machte sich die Mannschaft gemeinsam mit den weiteren Feuerwehren des Abschnitts auf den Weg in das Einsatzgebiet.
Das Haupteinsatzgebiet war das Klärwerk Sölden, das durch die Wassermassen und große Mengen Schlamm vollständig außer Betrieb gesetzt worden war. Mithilfe von Großpumpen und Schmutzwasserpumpen konnte der KAT-Zug einen wesentlichen Beitrag leisten und bereits erhebliche Mengen an Schlamm und Wasser aus dem Gelände entfernen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Feuerwehren für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, den kameradschaftlichen Zusammenhalt und den engagierten Einsatz.
Weitere Details sowie Bilder vom Einsatz gibt es auf der Facebook-Seite der Feuerwehr Sölden.
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